„Countdown zum ‚Blackout des blinden Vertrauens‘“
Countdown zum Ende des „blinden Vertrauens“: Die EU führt die „Vermutung der Nichteinhaltung“ für KI ohne menschliche Beteiligung ein.
Verbotene KI-Praktiken und die Verpflichtungen für allgemein nutzbare Modelle gemäß dem EU-KI-Gesetz sind bereits strafbar. Nach der Verlängerung des „Digital Omnibus“-Pakets legt die europäische Regulierungsbehörde den 2. Dezember 2027 als Frist fest, bis zu der Unternehmen die menschliche Einwirkung in ihre risikoreichen synthetischen Prozesse kryptografisch nachweisen müssen. Wahrscheinlichkeitsbasierte Erkennungsinstrumente gelten nicht als rechtlicher Schutzgrund.
DAS ENDE DER TECHNOLOGISCHEN AUSZEIT. Der Markt hat die Phase des generativen Hypes offiziell hinter sich gelassen. Die großen globalen Beratungsunternehmen fragen nicht mehr, wie viel uns KI einspart, sondern wie viel es uns kosten wird, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Am 2. Dezember 2027 tritt das vollständige Sanktionsrahmenwerk für risikoreiche KI-Systeme in Kraft (nach der Verlängerung des Digital-Omnibus-Pakets) – doch verbotene Praktiken und Verpflichtungen bei allgemein genutzten Modellen sind bereits heute strafbar, und die Unternehmensführung hat keinen Spielraum mehr für Fehler.
Im Strategielabor von V-PROOF Strategy Lab haben wir die neuesten technischen Leitlinien aus Brüssel analysiert. Das Fazit ist für traditionelle Unternehmenssoftwarearchitekturen verheerend: Wir treten in das Zeitalter der „Vermutung der Nichteinhaltung“ ein. Die Beweislast kehrt sich um.
